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Status: aktiv

Alter: 56 Jahre
Volk: Menekaner
Klasse: Priester
Geschlecht:
 
Zuletzt gesehen: 12.03.2026 19:04
   
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Beschreibung:

Kurzprofil:

Maheen Ayat Azeezah steht mit stiller, unerschütterlicher Würde in den hohen Hallen des höchsten Tempels der Mara, der sich auf dem windumtosten Bergplateau des heiligen Salzbergs Cantar erhebt. Von hier aus öffnet sich der Blick in alle Richtungen: nach Norden über die endlosen goldenen Weiten der Wüste, nach Süden über die Sandstein-Stadt Menek'Ur hinweg bis zum funkelnden Meer, und direkt unterhalb donnert der heilige Wasserfall, der im Cantar entspringt, in gewaltigen Kaskaden hinab in die große Oase – das lebende Herz der Stadt inmitten der endlosen Dünen.

Eine Frau von etwa achtundfünfzig Jahren, deren warme kupferbraune Haut das Licht der Wüstensonne einfängt und deren rabenschwarze Haare kunstvoll geflochten unter einem edlen, halbtransparenten Schleier liegen. Ihre dunklen Augen blicken mit einer Mischung aus mütterlicher Wärme und durchdringender Strenge – wer ihrem Blick standhält, spürt sofort, dass hier eine Frau spricht, die sowohl segnen als auch richten kann. Ihre Stimme ist tief und ruhig, ein klarer Altton, der selbst in großen Versammlungen mühelos Gehör findet und jeden Zuhörer in ihren Bann zieht.

Geboren in die tiefgläubige Familie der Azeezah, wurde sie bereits mit siebzehn in einen Bund der Mara verheiratet und zog mit ihrem ersten Mann nach Baed’Madina. Nach seinem Tod und der Vermählung ihrer Tochter kehrte sie als Witwe nach Menek’Ur zurück, trat in den Priesterdienst ein und stieg rasch auf – bis zur Haatim, gesalbt von der Göttin selbst und beseelt vom hellen Aspekt der Mutter, der Weisen der Oase. Ihre zweite Ehe mit dem Sajneen Adal Yazir blieb kinderlos, doch gemeinsam häuften sie einen diskreten Reichtum an, den nur wenige kennen. Seit Adals Verschwinden trägt sie wieder den Namen Azeezah und hat sich entschieden, Witwe zu bleiben. Sie besucht regelmäßig ihre Tochter und die zahlreicher werdenden Enkel auf Al’Wasi.

Maheen sieht sich vor allem als Haatim der Mara, als Hüterin und Mehrerin des Wissens ihres Volkes. Als offizielle Bibliothekarin der Menekaner hat sie in den Katakomben des Tempels ein geheimes, klerikal versiegeltes Archiv angelegt – für den Fall, dass das Nichts jemals zurückkehren sollte. Daneben trägt sie den Rang einer Jijkban in der Armee, doch sie zeigt weder ihren Reichtum noch ihre kämpferische Seite offen. In einem Patriarchat übt sie ihren Einfluss leise, aber wirkungsvoll aus – stets konservativ, traditionsbewusst und der All-Mara treu ergeben.

Wer Maheen begegnet, spürt sofort: Hier steht keine gewöhnliche Priesterin, sondern die lebende Stimme der Mutter selbst, hoch oben auf dem Cantar, wo der Wind die Gebete der Menekaner in die Weite trägt – berührt vom hellen, lebensspendenden Aspekt der Weisen der Oase.