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Status: aktiv

Alter: 37 Jahre
Rasse: Menekaner
Klasse: Charim
Geschlecht:
 
Zuletzt gesehen: 01.10.2020 21:16

Beschreibung:

Für einen Sohn der Wüste wirkt Sahid zu fast jeder Zeit beherrscht und um Fassung bemüht. In seinen dunkelbraunen Augen liegt eine gewisse väterliche Strenge. Seit jungen Jahren dient er in der Armee des Erhabensten, des Emirs, und sowohl von außen betrachtet, als auch im Herzen verkörpert Sahid das Sinnbild des mustergültigen Soldaten. Sein Gang ist gerade, seine Haltung tadellos. Nie würde er einem direkten Befehl entgegenhandeln und mit Freude sein Leben für das seiner Kameraden geben.
Bei all dem ist er kein blinder Fanatiker. Gerade als Soldat weiß er um das Leid und die Schatten des Krieges und auch wenn er falschzüngige Diplomaten aus tiefster Brust verabscheut, erkennt er durchaus die Notwendigkeit der Diplomatie. Im selben Maße, in dem er streg zu anderen ist, ist er es auch zu sich selbst. Von übertrieben zur Schau getragenen Gefühlsanwandlungen nimmt er in der Regel Abstand, ebenso wie er von solchen befremdet ist, wenn andere sie zeigen. Auch hier gilt jedoch: Die Ausnahme bestätigt die Regel.
Er verabscheut unnötige Grausamkeit, schreckt jedoch nicht vor notwendiger Grausamkeit zurück. Töten und getötet werden betrachtet er als selbstverständlichen Bestandteil seiner Berufsbeschreibung. In der menekanischen Gesellschaft vertritt er eine moderat-konservative Weltanschauung, in welcher der Kern der Sitten, Traditionen, Bräuche und Gesetze als heilig gilt. Jedoch ist er fortschrittlichen Ideen zugewandt, sofern sie in keinem Widerspruch zu erstgenannten Werten stehen. Außerdem legt er, auch in konfliktbelasteten Begegnungen, Wert auf ein Mindestmaß an Höflichkeit und äußerer Haltung.
Seine Schwester Faathma wurde als kleines Mädchen aus Rache für einen gescheiterten Salzhandel von einem fahrenden Händler als Geisel entführt und verstarb im dramatischen Verlauf der gescheiterten Rettung durch den Vater. Sein jüngerer Bruder Djadi Issam und er verfolgten den Mörder ihrer Schwester beinahe 9 Sommer lang - einen Großteil ihrer beider Jugend - durch viele Länder, ehe die beiden endlich, durch die Hand Sahids, Vergeltung mit dem Tod des Mörders erfuhren. Die beiden Brüder jedoch waren stets im Wesen grundverschieden gewesen, und während Sahid zurück im Haus seiner Ahnen Frieden und Bestimmung erfuhr, konnte Djadi, der in seiner Kindheit weniger Prägung durch die menekanische Gesellschaft erfahren hatte als Sahid, kein Glück in den Reihen der Familie finden. Er lebt inzwischen verstoßen im Viertel der Hauslosen und Sahid hat es bis heute noch nicht übers Herz gebracht, ihn dort zu besuchen.
Jeder, der an seinem Leben hängt, sollte tunlichst davon absehen, Sahid auf seinen verstoßenen Bruder anzusprechen. Zu tief sitzen die Wunden über den Verlust seines streitbaren Fadrims und dies gilt als offenes Geheimnis im Hause Yazir.