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Ich war sehr müde als ich mich zu Bett begab. Froh mich endlich an einem sicheren Ort zu wissen, betrat ich rasch mein Schlafzimmer. Heute hatte ich keinen wirklichen Blick für die Umgebung, denn sonst wäre mir wohl aufgefallen, dass irgendetwas anders schien. So als wäre jemand hier gewesen, hier in meinen privaten Gemächern... so jedoch nahm ich das Gefühl des leichten Unbehagens mit in meinen Traum....

...auf einer Wiese im Sonnenschein zu liegen und die Wolken zu beobachten. Blau war der Himmel und die Sonne schien warm und gab mir im Traum ein Gefühl der Wärme und der schläfrigen Geborgenheit. Irgendwo schnaubte ein Pferd und ich meinte das Gefühl des Windes auf meiner Haut zu spühren. Gedankenverloren kaute ich auf einem Grashalm herum und betrachtete die Wolkenbilder.
Weidende Kühe vor einem Haus, ein einsamer Reiter, ein Boot auf rauer See, etwas das mich entfernt an einen Hasen erinnerte, eine zahnbewehrte grinsende Fratze...
Ich blinzelte, das Wolkenbild veränderte sich, wurde düster und das Gefühl der Wärme schwand. Dichte Tropfen klatschten plötzlich hernieder, trommelten ohrenbetäubend auf meine Kleidung und das Knistern der Grashalme begleitete jeden meiner Schritte, als ich zu rennen begann. Donnergrollen ließ die Erde unter meinen Füßen schwanken und ich kniff, im vollen Lauf, ängstlich die Augen zu. Ich fühlte dass es mich fast eingeholt hatte, spürte bereits die unsichtbaren Finger die mir über den Rücken strichen, hörte wie meine Schritte plötzlich dumpfer erklangen... ein Wiederhall...
Wie angewurzelt blieb ich stehen und öffnete entsetzt die Augen. Fassungslos fand ich mich zwischen dunklen steinernen Wänden wieder, atmete die modrige Luft ein.
Ein Aufschrei erklang in meinem Rücken und augenblicklich verlohr ich jegliche Kontrolle, hörte meinen eigenen Willen brechen wie einen dünnen Ast. Der Klang des Wortes war so fremdartig, dass er augenblicklich wieder aus meinem Bewusstsein glitt. Noch nie hatte ich solch einen Laut vernommen, nicht einmal wissend ob ich ihn gehört oder nur gefühlt hatte und doch wusste ich mit unumstrittener Gewissheit, dass es mein Name war.
Wie betäubt drehte ich mich langsam um, sah dabei zu, wie seltsam fasrige Schatten über die Wände glitten und in meinem Innersten wusste ich, sie starren mich an. Noch einmal hörte ich es nach mir Rufen, dann bohrten sich lange Krallen in meine Seele, rissen mich auf und ich verging schreiend in der gleißenden Glut, die aus mir herausbrach....

... ich schoss in die Höhe, jeder Atemzug brannte wie Feuer in meiner Brust. Wie eine Puppe stieg ich ungelenk aus dem Bett und watete durch das Flammenmeer, dass sich durch das Zimmer zu fressen begann. Taub und blind folgte ich dem Ruf, traumwandelnd und mit nicht mehr Besitz, als dem Nachthemd, das ich am Leibe trug. Es zog mich in Richtung Rahal.


Der Orden der Arokrither öffnet heute seine Tore um den besten vier Studiosis in seinen Hallen eintritt zu gewähren. Bewerbungen werden innerhalb der nächsten zwei Wochen entgegen genommen, wer sich innerhalb des Aufnahmestops beworben hatte, möge jene bitte noch einmal senden.

Bewerbungen gehen an magie@alathair.de

 
29.10.2013, 11:11