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(offline)


Status: aktiv

Alter: 19 Sommer
Rasse: Mensch
Klasse: Schütze
Geschlecht:
 
Das letzte Mal online im Status:
10.12.2018 - 16:58
 
E-Mail:
ICQ:    
   
Homepage:


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Charbeschreibung:

Vor Euch steht ein junger Mann der in etwa 19 bis 20 Sommerläufe miterlebt haben mag. Seine normale Statur, die nicht sonderlich auffällig ist, würde man wohl am ehesten als agil bezeichnen und er ist schätzungsweise 175 Fingerbreiten hoch gewachsen, also eher Durchschnitt unter seinesgleichen. Das schwarze Haar ist auf einen Kurzschnitt getrimmt und das Gesicht meistens frei von Bartwuchs, an manchen Tagen sind jedoch ganz kurz gehaltene Bartstoppeln zu sehen. Die bernsteinbraunen, mandelförmigen Augen liegen meist neutral auf sein Gegenüber oder erkunden voller Neugier die Umgebung in der er sich gerade befindet. Sein Auftreten und die Erscheinung, ist wie sein Wesen, eher unauffällig, von Bescheidenheit geprägt und strahlt dabei die Ruhe des Waldes aus. In seiner Nähe vernimmt man meistens einen gemischten Hauch von Holz, Leder und verschiedenen Kräutern der einen in die Nase steigt.

 „Wir sind so gern in der freien Natur, weil diese keine Meinung über uns hat.“

  

 

 Ein Gespräch am Lagerfeuer

 “Meister, du musst mir helfen”, sagte der Besucher. “Ich bin mit meiner Weisheit am Ende.”

”Wie sieht dein Problem denn aus?” Fragte der Weise.

„Ich schaffe es kaum, meinen Ärger zu kontrollieren“, sagte der Besucher.

„Es ist einfach die Art, wie die Leute sind: Ich sehe sie andere kritisieren während sie ihre eigenen Fehler absolut nicht bemerken. Ich möchte sie nicht kritisieren, da ich nicht wie sie sein möchte, aber es regt mich wirklich auf.“

„Ich verstehe”, sagte der Weise. „Aber sage mir erst: Bist du nicht der Dorfbewohner, der letztes Jahr dem Tod nur knapp entkommen ist?“

„Ja“, nickte der Besucher. „Es war eine schreckliche Erfahrung. Ich bin zu weit in den Wald gegangen und stieß auf ein Rudel hungriger Wölfe.“

„Und was hast du gemacht?“

„Ich bin gerade noch auf einen Baum geklettert, bevor sie mich erreichten. Die Wölfe waren riesig und ich zweifelte nicht daran, dass sie mich in Stücke hätten reißen können.“

„Du warst also gefangen?“

„Ja. Ich wusste, dass ich ohne Wasser und Nahrung nicht lange auskommen würde, und so wartete ich, bis ihre Wachsamkeit nachließ. Immer wenn ich dachte, es sei sicher genug, kletterte ich herunter, sprintete zum nächsten Baum und kletterte herauf, bevor sie mir zu nahe kamen.“

„Das hört sich nach einer echten Tortur an.“

„Ja – insgesamt dauerte es zwei Tage. Ich dachte ich würde sicher sterben. Zum Glück fand mich eine Gruppe Jäger, sobald ich nah genug am Dorf war. Die Wölfe zerstreuten sich und ich war gerettet.“

„Mich interessiert vor allem eine Sache“, sagte der Weise. „Während dieser Erfahrung, hast du dich von den Wölfen irgendwann beleidigt gefühlt?“

„Was? Beleidigt?“

„Ja. Hast du dich von den Wölfen beleidigt oder verunglimpft gefühlt?“

„Natürlich nicht, Meister. Dieser Gedanke ist mir nie gekommen.“

„Warum nicht? Sie wollten nichts anderes, als dich beißen, nicht? Sie wollten dich töten, nicht wahr?“

„Ja, aber… das ist nun einmal, was Wölfe tun! Sie waren einfach sie selbst. Es wäre absurd gewesen, mich beleidigt zu fühlen.“

„Exzellent! Behalte diesen Gedanken im Kopf, während wir uns noch mal um deine Frage kümmern. Andere zu kritisieren, während sie selbst ihre Fehler nicht bemerken ist etwas, was viele Leute tun. Du kannst sogar sagen, es sei etwas, was wir alle von Zeit zu Zeit tun. In einem gewissen Sinn leben die gefräßigen Wölfe in jedem von uns.

Wenn die Wölfe ihre Krallen zeigen und auf dich zukommen, solltest du nicht einfach stehenbleiben. Du solltest dich sicherlich schützen, indem du irgendwie von ihnen fort kommst, wenn es irgend möglich ist. Genauso solltest du nicht passiv akzeptieren, wenn Leute mit giftiger Kritik auf dich losgehen. Sicherlich solltest du dich schützen, indem du eine gewisse Distanz zwischen dich und sie bringst, wenn es irgendwie möglich ist.

Der wichtigste Punkt dabei ist, dass du das tun kannst, ohne dich angegriffen oder beleidigt zu fühlen, da diese Leute einfach nur sie selbst sind. Es liegt in ihrer Natur zu kritisieren und zu richten, es wäre also absurd daran Anstoß zu nehmen. Es macht keinen Sinn, wütend zu werden.

Das nächste Mal, wenn die hungrigen Wölfe in Menschenhaut sich nähern, denke daran: Das ist einfach die Art, wie die Leute sind.“

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