Sein Blick trägt inzwischen weniger das ungestüme Funkeln des Schelms. Er gleicht nun eher einem kunstvoll geschliffenen Spiegel, klar, tief und stets einen Gedanken weiter, als es die Höflichkeit verlangt. Wer ihm zu lange standhält, entdeckt darin nicht nur Poesie, sondern Planung.
Seine Stimme ist noch immer warm wie Rotwein bei Kerzenschein, doch mit jener feinen Kante versehen, die erkennen lässt, dass dieser Mann inzwischen weiß, wann ein Wort Gold ist und wann Schweigen noch wertvoller.
Sein Lächeln hat gelernt, Maß zu halten. Es spielt nicht mehr nur, es setzt Akzente. Zwischen Charme und Contenance, zwischen Esprit und Etikette.
Und doch, unter Samt und Stil, unter wohlgewählten Formulierungen und wohlgesetzten Pausen, lebt er weiter. Der Träumer, der Taktgeber, der Mann, der weiß, dass Eleganz nicht im Gewand beginnt, sondern in der Haltung.
Ob er sich verändert hat? Gewiss.
Ob er sich verloren hat? Keineswegs.
