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Sinn des Magieguides

Der Magieguide beschreibt das Magiesystem Alathairs in seinen Grundzügen und stellt eine verbindliche Basis für alle mit der Magie im Bezug stehenden Klassen dar. Jedes Klassen- und Akademiekonzept muss sich mit dem Magieguide decken und darf keinem Aspekt des Magieguides widersprechen. Das Magiesystem Alathairs zeichnet sich durch seine Offenheit aus, deshalb ist der Guide als Grundstock zu verstehen, der gerne durch eigene Konzepte erweitert werden kann. Solche Konzepte, wie etwa die Beschreibung und Ergründung eines neuen Magiezweiges, ein neues Akademiekonzept, usw. müssen der Magiebetreuung vorgelegt werden und durch sie abgesegnet werden.

Die in diesem Guide zusammengefassten Informationen zeigen auf, was das Lied ist und wie Magie im Lied wirkt. Dennoch kann jede einzelne Klasse oder Akademie eigene Interpretationen haben, wie sie bestimmte Zauber bewerkstelligen, solange sie sich mit dem Guide vereinbaren lassen.

Der Hintergrund – das Lied

Das Lied Eluives entstand aus dem Schöpfungswillen der Muttergöttin heraus und stellt nicht nur die Grundlage für alle Magie auf Alathair dar, sondern die Grundlage für alles Sein. Sein innerster Kern ist der Wille der Göttin, etwas zu erschaffen – die Magier sprechen hier von der Primärenergie. Noch immer ist unklar, ob die Primärenergie einem unerschöpflichen Quell magischer Energie entspringt oder ob sie in einem zirkulären Kreislauf immer an ihren Ursprung zurückkehrt – Fakt ist, dass bis heute keine Anzeichen erkennbar sind, dass die Energie versiegen könnte.
Seine ersten „wirklichen“ Ausformungen (körperliche Wirklichkeit) fand das Lied in fünf Urkräften, aus denen sich die Schöpfung Eluives zusammensetzt: den vier Elementen Feuer, Wasser, Luft und Erde und dem Geist. Die Magier sprechen hier von Sekundärenergien. Entlang dieser Linien, die sich mit dem fortdauernden Lied weiter ausdehnten, wuchs die Schöpfung.

Das Wirken von Magie

Jede Magie, die ein Magier wirkt, ist prinzipiell eine Beeinflussung der Sekundärenergien. Die direkte, nachhaltige Beeinflussung der Primärenergie ist einem einzigen Magier unmöglich. Mehreren Magi mit ausreichend Macht und Erfahrung kann ein solches Vorhaben gelingen, hierfür ist allerdings unbedingt die Absprache mit dem Magiestaff im Vorfeld notwendig.

Aus der Vielfalt der unterschiedlichen Beeinflussungsmöglichkeiten der Sekundärenergien ergeben sich vielfältige Magiebereiche, die an den einzelnen Akademien gelehrt und zum Verständnis bestimmter Zauber herangezogen werden. Jeder Akademie steht es frei, mit welcher Schule der Magie sie die ihr zur Verfügung stehenden Zauber erklärt, solange jeder Zauber mit dem im Unterricht vermittelten Wissen abgedeckt und erklärt werden kann.

Begriffe und Definitionen

Manche magiekundige Traditionen verwenden Zauberworte- oder Sprüche. Andere verwenden zum Zaubern Opfergaben an Götter, Geister oder Elementare. Wieder andere müssen zum Zaubern in einer bestimmten Stimmung sein. All dies jedoch sind nur Hilfsmittel, die innerhalb der Tradition größte Bedeutung haben mögen, rein faktisch und ooc begriffen aber nur Konzentrationshilfen und rituelles Beiwerk sind. Darum gibt es auf Alathair auch keine technischen "Worte der Macht" und zum Zaubern werden standardmäßig auch keine "Reagenzien" verbraucht.

Als "Zauberkundige" werden Wesen bezeichnet, welche die Gabe erhalten haben, dieses Energienetz nicht nur wahrzunehmen, sondern auch Kraft ihres Willens und an ihrer Erfahrung bemessen Veränderungen darin vorzunehmen. In Kontakt mit dem Lied treten die Zauberkundigen Kraft einer Art „Siegel“ auf der Seele, das ihnen von den Schicksalsmächten zuerkannt wurde. Ausnahmslos alle Zauberkundige Alathairs sind also von einem höheren Wesen auserwählt worden, aber nicht zwangsläufig offenbart sich das Wesen seinen Auserwählten.

"Mana" ist ein ebenfalls aus dem Standard-UO-System gebräuchlicher Begriff, der auf Alathair keine Verwendung findet. Der Mana-Wert ist rein OOC und gibt im RP höchstens an, wie lange sich ein Zauberkundiger auf magische Operationen konzentrieren kann. Jede magische Operation verbraucht je nach Aufwand einen gewissen Grad seiner Konzentrationsfähigkeit. Wenn der Mana-Wert auf 0 sinkt, muß ein Zauberer zunächst einmal seine innere Ruhe und Aufmerksamkeit wieder finden um sich erneut auf magische Vorgänge konzentrieren zu können.

Als "Erwachen" bezeichnet man den Zeitpunkt, wo der Zauberkundige zum ersten Mal von seiner magischen Begabung erfährt. Bei einigen Wesen schlägt sich dies tatsächlich in einem Talent für Magie wieder, andere sind durch ihren hohen Intellekt befähigt die Welt durch die Regeln und Formeln zu begreifen. Beide Art von Magiebegabten wird jedoch ohne einen Lehrer von sich aus alleine nicht weit kommen. Der Zeitpunkt des Erwachens läßt sich nicht am Lebensalter eines Wesens festmachen, findet aber stests frühestens dann statt, wenn das Wesen verstandesmäßig gereift ist und dazu in der Lage, neben der wirklichen Welt auch noch die Komplexität einer weiteren, den anderen Wesen unsichtbaren, Welt zu verstehen. So kann es kommen, daß "frühreife" Jugendliche bereits Zaubern, genauso aber, daß ein Bauer kurz vor seinem Lebensende genügend Weisheit gesammelt hat, damit sich ihm die Energiewelt auftut. Für einige Traditionen gelten zudem kulturbedingte Einschränkungen - die akademischen Magier, vorwiegend Menschen, beispielsweise bilden keine Personen unter 16 Jahren aus, selbst wenn sie noch so begabt sind, doch auch hier mag es extrem seltene Ausnahmen geben. Bei den Elfen kann man jedoch davon ausgehen, daß sie schon ihre kleinen Kinder im Gebrauch der Energie unterweisen. Es ist häufig so, daß die Kinder von Zauberkundigen ebenfalls erwachen werden. Sehr viel seltener schlagen die Kinder von Nichtmagiern den Weg eines Zauberers ein, was jedoch auch an der unterschiedlichen Erziehung liegen mag. Ein Kind, was in dieser Hinsicht nicht gefördert wird, wird es schwerer haben, sein Interesse an oder sein Talent für Magie zu entwickeln.

Prinzipiell kann ein Magier seine Fähigkeit niemals verlieren. Sollte irgendein Grund vorliegen, weswegen der Magier seine Macht verliert, geht dies zwangsläufig mit seinem sofortigen Tod einher, da das von Eluive gegebene Siegel auf die Seele gebrannt wurde und nicht ohne zerstörerische Folgen von dort wieder entfernt werden könnte.

Das "Zauberbuch ist ein Gegenstand der sich in euer Tasche befindet, jedoch keinerlei RP-Relevanz besitzt. Die Magier Alathairs mögen zum größten Teil regelrecht vernarrt in ihre vollen Bücherschränke sein, jedoch weben sie durch die reine Willenskraft ihres Geistes Zauber im Gefüge, die sie sich durch theoretisches Wissen und sehr viel Übung angeeignet haben.

Grundsätzlich sind alle zaubernden Klassen vierstufig aufgestellt - von Stufe zu Stufe gibt es mehr Zaubersprüche, aber auch die Anforderungen steigen entsprechend. Nur wirklich für eine Rolle begabte und engagiert Spieler werden in den Genuss der höchsten Magiestufen kommen.

Wie zaubern die einzelnen Traditionen?

Magier

Die Magier Alathairs sind Magiewissenschaftler. Sie versuchen, magische Phänomene zu dokumentieren, zu katalogisieren und zu analysieren. Sie untersuchen das Lied auf strenge Harmonien hin und verwenden Allegorien und Symbole für abstrakte, magische Prozesse. Die Zauberkunst der Magier ist zugleich Werkstatt, Werkzeug und Werkstück: sie arbeiten in ihr, mit ihr und an ihr, üben ein schwieriges und kunstvolles Handwerk aus, betreiben eine Wissenschaft. Von Magiern gewirkte Zauber erscheinen im Lied als streng harmonische, geordnete Klanggebilde von oft höchster Komplexität – so als wollte ihr Erschaffer jede Eventualität bei der Konstruktion eines magischen Gebildes berücksichtigen. Gleichsam liegen allen Zaubern ähnliche Strukturen zu Grunde, welche die Kerngedanken der magischen Tradition über die richtige Herangehensweise an arkane Operationen im Lied abbilden. Viele Magier verwenden Symbole, zu denen auch Zaubersprüche oder Gesten gehören können, um sich auf die rechten Gesetzmäßigkeiten und Techniken ihrer komplexen Kunst zu besinnen. Erfahrenere Magier werden auf viele dieser Hilfsmittel im Einzelfall auch verzichten können (es ist darum Unsinn, einen Magier Alathairs als ‚Fuchtler’ zu beschimpfen). Der größte Vorteil der Magierkunst ist es, fast jedes magische Phänomen bei genügender Forschung erklären, vielleicht sogar nachbilden zu können. Der größte Nachteil der Magierkunst ist es, bis auf lang geübte Ausnahmen, alles andere als spontan und schnell einsatzbereit zu sein.

Druiden

Die Magie der Druiden ist eng verbunden mit der Muttergöttin und ihrem gesungenen Lied selbst. Ihnen wurde die Gabe geschenkt, es unter wenigen Menschen in der heutigen Zeit stets wahrzunehmen. Druiden lehren ihren Schülern diese Gabe durch Meditation und Konzentration zu stärken und zu festigen, und begeben sich auch so in die Vorstellung selbst Teil des Liedes zu werden. Allerdings formen sie das Lied und Melodien nicht neu. Im Gegenteil sie stärken oder schwächen nur das gegebene vorhandene Lied und ihre Melodien. Um so ihre Kraft und Gabe wirken zu lassen. Ihr Verständnis reicht soweit, dass sie stets das Gleichgewicht der Elemente im Lied bewahren, und die Gemeinsamkeiten zum allumfassenden Werk Eluives erkennen. Dies ist auch der Grund weshalb sie sehr bedacht in ihren Taten vorgehen, und sich so gut wie kaum von Gefühlen bei ihrem Tun leiten lassen. Unter der Analyse eines Hochgelehrten Magiers würde sich freilich zeigen, dass Druiden sich vor allem der Magie des Lebens verschrieben haben und dadurch so große Heil- und Schutzwirkungen im Stande sind hervor zu bringen. Doch beruht ihre Kraft ebenso auf dem elementaren Verständnis. Was sie in einigen, als etwas recht beunruhigend erscheinen lässt. So vermögen sie nicht nur das Leben und jene Energie beeinflussen, sondern auch mächtige Elementare Wirkungen hervorbringen. Und so umgibt so manchen Druidenzauber, oder manch Anwesenheit eines Hochgelehrten Druiden den Hauch von Urkräften, die an den Anbeginn der Welt erinnern- als habe die Muttergöttin selbst stets ein Auge auf das magische Treiben Ihrer Auserwählten.

Hexen

Sollte ein Bekannter eine Hexe fragen: "Wie funktioniert denn dein Zauber?" So würde sie es ihm in diesen oder ähnlichen Worten beschreiben:
"Ich füge Elemente zusammen, bis sie die Resonanz erzeugen, deren Wirkung ich haben will. Eine Kugel aus Feuer, die ich auf ein Ziel werfen kann, besteht aus etwas Erde, ein wenig Luft und viel Feuer. Die Erde gibt dem Gebilde einen Körper, den wir erfassen können, die Luft nährt und trägt das Feuer. Die vier Elemente sind das Instrument welches wir verwenden um die Klänge zu bilden, die das Lied Eluives verändern."
Dies mag einem Nicht-Eingeweihten genügen und selbst einem Magier mag diese Erklärung einleuchten, doch nur die Hexen wissen, dass dies nicht die gänzliche Wahrheit ist.

Eine Erzhexe erklärt:
"Das Lied selbst besteht aus den vier Elementen, es ist in allem und jedem enthalten. Das Gleichgewicht der Elemente bestimmt das, was wir wahrnehmen. In allem stecken jedoch alle vier Elemente, man muss nur gut genug hinschauen, denn nicht alle sind gleich stark vertreten. Würden wir Elemente zusammenfügen, woher würden sie kommen? Unsere Veränderungen im Lied bewirken wir, in dem wir das Verhältnis der anwesenden Elemente verändern.
Nun fragt ihr euch vielleicht, weshalb wir das nicht einfach sagen, so wir einem Außenstehenden unser Wirken erklären? Das ist einfach: Hinter unserem Wirken steckt eine sehr tiefe Wahrheit, für welche die wenigsten Menschen Verständnis hätten. Alles hat seinen Sinn. Nicht nur das, was wir als gut wahrnehmen, sonder auch das was wir als schlecht oder gar böse empfinden. Eluive hatte dies erkannt, weshalb sie Alatar verschonte, nach dem er seinen Bruder tötete. Bewegung im Gleichgewicht bringt neue Dinge hervor. Doch muss immer ein gewisses Maß eingehalten werden, damit es nicht völlig unkontrollierbar wird. So helfen wir dem Gleichgewicht, indem wir die unterstützen, welche bedroht werden, aber entziehen unsere Hilfe dann, wenn sie zu mächtig werden."

Schamanen

Die Schamanen der Tiefländer verehren keine Götter. Sie wissen um die Existenz mindestens der Allmutter, aber sie beten sie nicht an. Statt dessen versichern sich die Schamanen des Beistands ihrer Ahnen. Von diesen, so glauben sie, erhalten sie Kräfte aus der Geisterwelt in die diesseitige Welt übermittelt, und durch die Vermittlung der Ahnen werden die Geister der Natur den Schamanen zu Diensten sein. Wieder von einem erfahrensten Magier analysiert würde sich auch hier zeigen, daß der Zugang zur Magie der Schamanen der gleiche Zugang wie jener der Druiden ist, wenngleich sich die Schamanen eben gewisser Um- und Sonderwege bedienen. Kein Ahne verleiht aus sich heraus wirklich magische Kraft – wohl aber mag sich in einem Ahnen die Macht der Allmutter manifestieren … Zu schamanistischen Techniken gehören Tranceübungen, wilde Tänze, Verkleidungen, verschiedene Opfer (Tiere, Trankopfer, Rauchopfer etc.) und ein Schamanenzauber erscheint im Lied stets als mit vielen offenen Enden (wo er angeblich an die Ahnen und Geister anknüpft) und so mancher Magier behauptet, Schamanenzauber klinge nach Trommeln und extatischem Schrei.

Letharen

Die auserwählten Diener des Alatar, seine persönlichen Lieblinge, die blauschwarzen Letharen genießen eine Gunst, die andere um den Verstand brächte: sie dürfen Alatars Stimme lauschen, seinem Klang, den er der Welt Eluives hinzufügt. Ein schrecklicher, drohender, chaotischer und schmerzvoller Klang ist es, den Alatar seine Diener erleben läßt – und von gleicher Art sind die Zauber der Letharen, die gleichsam templerischen Kräften sicher nicht nur ihrem eigenen Willen entspringen, sondern – und hier sogar wesentlich ursprünglicher als die Templerkräfte – vom Willen des Panthers gespeist werden. Der Klang der „Stimme Alatars“ soll allein durch seine Gegenwart schon in der Lage sein, aufrechte Geister in Zweifel und Wahnsinn zu stürzen, und schon der rein weltliche Klang der Worte der verfluchten Zunge schmerzt den Hörer. Letharische Zauberkunst erinnert in ihrer Zaubertechnik noch an die Zeit, da die Letharen noch hohe Elfen waren.

Hochelfen

Die auserwählten Wesen des Phanodain – ein sterblicher Magier hat einmal über sie gesagt: „Ich wirke Magie – sie aber sind Magie.“. Und so ist es wohl auch. Abhängig von den persönlichen Vorlieben und Fähigkeiten, vor allem aber von der Erfahrung, können die Hochelfen Eluives Lied in seiner reinsten Form wahrnehmen und verändern. Fast ihre gesamte Magie basiert auf Veränderung der Liedstruktur, greift auf die Primärkräfte zurück oder koppelt an elementare Energien an, und während menschliches Magierwerk zwar hohe Perfektion erreicht, so wird es doch im Vergleich zu einem meisterlichen Elfenzauber immer künstlich und konstruiert daherkommen. Elfenmagie klingt, wenn sie einmal gewirkt ist, nur selten anders als die spürbare Wirklichkeit – und das macht es auch so schwer, sie als Nichtelf überhaupt wahrzunehmen. Klingt sie einmal durch, erinnern die hellen, schwebenden Töne an die sonnenumglänzten Gipfel der blauen Berge. Hochelfen benötigen kaum wirkliche Rituale, um Magie zu wirken. Sie lassen Geist und Seele im Lied wandern, versuchen, eins damit zu werden. Ein Hochelf, der Gesten und Worte für seine Zauber gebraucht, tut dies oft nur symbolisch – selten, weil es nötig ist.

Waldelfen

Die Magie der Waldelfen ähnelt derjenigen ihrer hochelfischen Schwestern und Brüder, zugleich aber auch in gewisser Weise der naturnahen Magie der Druiden und Hexen. Es ist sicher nicht falsch zu sagen, daß waldelfische Magie in der Natur – vor allem im Elfenwald – nicht von der Wirklichkeit der Natur zu unterscheiden ist. Die Zaubertechniken der Waldelfen entsprechen denen der Hochelfen, der Klang waldelfischer Magie, wenn er einmal voll zu Hören ist, gemahnt an das Rauschen von Blättern.

Priesterklassen allgemein

Für alle Priesterklassen gilt, dass ein Priester die Magie indirekt durch seinen Gott wirkt. Kein Priester kann das Lied wahrnehmen oder beeinflussen.

Priester und Paladine der Lichtgötter

Die Priester und Paladine der Götter zeigen sich sicherlich nicht erfreut darüber, wenn man sie Zauberkundige nennt. Und obschon ihre Kräfte ebenfalls als magische Erscheinungen in Eluives Lied auftreten, sind sie doch nicht völlig Werk eigenen Willens. Bei den Priestern und Paladinen sind es die Götter, welche die Seelen der Ihren aus erwählen – und sie offenbaren sich ihren Auserwählten durchaus. Schon von Beginn an schenken die Götter einen Teil ihrer Aufmerksamkeit den Bitten ihrer Diener und unterstützen sie bei ihrem „magischen Treiben“ – einem Treiben, das den Dienern der Götter wohl auch zu Recht wie ein Wunder vorkommt. Selbst die Analysemagier müssen zugeben, dass geweihte Kräfte eine ganz eigene Struktur haben, die sich mit anderer Zauberei kaum vergleichen lässt. Diese Struktur ist aber der „herkömmlichen“ Magie noch immer nahe genug, so dass sich die Kräfte gegenseitig beeinflussen können. Das gilt freilich nur solange, wie die Götter nicht tatsächlich selbst eingreifen. Geistliche „Magie“ wird rituell durch Gebete und Liturgien ausgeführt und ihr Klang im Lied ist stets von großer Erhabenheit und einer gewissen Unnahbarkeit.

Dunkle Templer und Ahads des Alatar

Ähnlich wie bei den Templern der lichten Temora wirkt auch hinter den dunklen Templern und Ahads eine größere Macht als nur der Wille der sterblichen Götterdiener – hier ist es die Gunst des schrecklichen Alatar. Es gilt im Grunde alles, was schon zu den lichten Templern gesagt wurde. Selbstverständlich unterscheidet sich der Klang dunkeltemplerischer „Magie“ aber von der lichten Erhabenheit: Alatars Töne sind dunkel, bisweilen schrill. Wer einmal einen Letharenzauber erforschen konnte, fühlt sich sicher an dessen chaotisch-kakophonischen Klänge erinnert, wenn er eine dunkeltemplerische Kraft analysiert.